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RWI-Präsident Christoph Schmidt erhält Gustav-Stolper-Preis

Press release from 07 September 2016

RWI-Präsident Christoph M. Schmidt ist mit dem Gustav-Stolper-Preis 2016 des Vereins für Socialpolitik (VfS) ausgezeichnet worden. Schmidt habe insbesondere auf dem Gebiet der Arbeitsmarktökonomik und der angewandten Wirtschaftspolitik großen Einfluss auf die wirtschaftspolitische Debatte genommen, begründete VfS-Vorsitzende Monika Schnitzer die Entscheidung der Vereinigung deutschsprachiger Ökonomen.

Prof. Dr. Christoph M. Schmidt, Präsident des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung ist mit dem Gustav-Stolper-Preis 2016 des Vereins für Socialpolitik (VfS) ausgezeichnet worden. Mit dem Preis ehrt die renommierte Vereinigung deutschsprachiger Ökonomen hervorragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die mit Erkenntnissen wirtschaftswissenschaftlicher Forschung die öffentliche Diskussion über wirtschaftliche Zusammenhänge und Probleme beeinflusst und wichtige Beiträge zum Verständnis und zur Lösung ökonomischer Probleme im internationalen Vergleich geleistet haben.

Christoph Schmidt habe insbesondere auf dem Gebiet der Arbeitsmarktökonomik und der angewandten Wirtschaftspolitik die wirtschaftspolitische Debatte  beeinflusst, sagte die Vorsitzende des VfS, Prof. Dr. Monika Schnitzer bei der Preisverleihung. Er verstehe es, ökonometrische und wirtschaftspolitische Analysen pointiert zu vermitteln und scheue auch nicht vor deutlicher Kritik an aktuellen politischen Maßnahmen zurück, so Schnitzer. So habe er sich zuletzt beim Mindestlohn, bei der Debatte zur Ungleichheit in Deutschland oder beim Brexit deutlich positioniert und setze sich seit vielen Jahren sehr für eines der zentralen Anliegen des Vereins ein: die stärkere Evidenzbasierung der Wirtschaftspolitik.

Schmidt: Auszeichnung belegt überzeugende Arbeit des RWI

Schmidt bedankte sich für den Preis und erklärte: „Ich freue mich ungemein über diese Auszeichnung und sehe sie auch als Beleg dafür, dass das RWI als Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft deren Mission ‚theoria cum praxi‘ in überzeugender Weise umsetzt.“ Zudem dankte er seinen akademischen Lehrern und Wegbegleitern, dem gesamten Team am RWI und insbesondere seinen Kollegen im Vorstand des Instituts, „ohne die meine Leistungen und die des Instituts niemals möglich gewesen wären“.

Christoph Schmidt erhielt den Preis im Rahmen der Jahrestagung des VfS, die vom 4. bis 7. September in Augsburg stattfand. Benannt ist die Auszeichnung nach dem österreichischen Volkswirt, Wirtschaftsjournalisten und Politikberater Gustav Stolper (1888 bis 1947).

Schmidt ist seit 2002 Präsident des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (ehem. Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung). Er ist Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftspolitik und angewandte Ökonometrie an der Ruhr-Universität Bochum und seit 2009 Mitglied, seit 2013 Vorsitzender des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Seit 2011 ist er Mitglied, seit 2014 Präsidiumsmitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech). Seine Forschungsinteressen umspannen neben angewandter Ökonometrie ein breites Spektrum wirtschaftspolitisch relevanter Themen, insbesondere der Makroökonomik sowie der Energie-, Gesundheits- und Arbeitsmarktökonomik.

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Ihr Ansprechpartner:
Jörg Schäfer (Pressestelle), Tel.: (0201) 8149-244

 

Weitere Informationen zur Person von Prof. Dr. Christoph M. Schmidt finden Sie unter http://www.rwi-essen.de/schmidt, ein Portraitfoto in druckfähiger Auflösung unter http://www.rwi-essen.de/presse/presse-downloads/. Informationen zum Verein für Socialpolitik (VfS) gibt es unter https://www.socialpolitik.de/.

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