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13 June 2018

RWI: Private Kliniken (be)handeln wirtschaftlich und gut

Deutsche Krankenhäuser in privater Trägerschaft sind im Durchschnitt deutlich ertragskräftiger als freigemeinnützige oder öffentlich-rechtliche Krankenhäuser. Sie nehmen weniger öffentliche Fördermittel in Anspruch und zahlen mehr Steuern als Krankenhäuser in anderer Trägerschaft. In ihrer Ausstattung und der Zufriedenheit der Patienten liegen sie gleichauf mit Kliniken anderer Träger. Sie haben die höchste Arbeitsproduktivität unter allen Trägern, die Zahl der zu betreuenden Patienten je Vollkraft ist jedoch kaum höher. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie des RWI und der Hochschule Fresenius, die zahlreiche Krankenhaus-Kennziffern aus den Jahren 1996 bis 2016 ausgewertet hat.
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07 June 2018

Krankenhaus Rating Report 2018: Wachsende Personalknappheit gefährdet schon bald Versorgung

Die wirtschaftliche Lage deutscher Krankenhäuser war im Jahr 2016 besser als im Vorjahr. Nur 7 Prozent lagen im „roten Bereich“ mit erhöhter Insolvenzgefahr. Trotz guter Ertragslage bleibt die Kapitalausstattung der Krankenhäuser jedoch weiterhin unzureichend. Eine noch größere Herausforderung stellt die abnehmende Zahl verfügbarer Fachkräfte dar, die zu einer Rationierung von Leistungen führen könnte. Unter anderem Innovationen im Bereich der Digitalisierung und Robotik könnten helfen, dem entgegenzuwirken. Zu diesen und vielen weiteren Ergebnissen kommt die vierzehnte Ausgabe des „Krankenhaus Rating Report“, der im Rahmen des „Hauptstadtkongress 2018 – Medizin und Gesundheit“ in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Er wurde gemeinsam vom RWI und der Institute for Healthcare Business GmbH (hcb) in Kooperation mit Deloitte erstellt.
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04 June 2018

Kindergartenbesuch ab drei Jahren: Kinder mit Migrationshintergrund profitieren stärker

Frühkindliche Bildung kann die Schere zwischen armen und reichen Kindern schließen. Kinder mit Migrationshintergrund und aus sozial benachteiligten Familien profitieren am stärksten von einem frühen Kindergartenbesuch. Gleichzeitig besuchen sie seltener schon mit drei Jahren den Kindergarten. Daher sollten Politikmaßnahmen darauf abzielen, den Besuch frühkindlicher Bildungseinrichtungen von Kindern mit Migrationshintergrund und aus sozial benachteiligten Elternhäusern zu erhöhen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie der Ökonomen Thomas Cornelissen, Christian Dustmann, Anna Raute und Uta Schönberg vom Centre for Research and Analysis of Migration (CReAM) am University College London, die im renommierten Journal of Political Economy erscheinen wird. Wissenschaftler des CReAM sind über das RWI Research Network mit dem RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung verbunden.
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23 May 2018

RWI/ISL-Container Throughput Index recovers slightly after March decline

The Container Throughput Index of the RWI – Leibniz Institute for Economic Research and the ISL – Institute of Shipping Economics and Logistics recovered some of its losses during April, climbing from 130.0 (revised) to 131.0 points. After the strong revision of the March figure, the development during 2018 so far has been noticeably weaker than initially indicated. The strong revision is attributable to three elements. For one port data was simply recorded wrong. A second port revised its figures downwards on a massive scale and two ports, for which no data had been available back then, performed surprisingly weak. Whilst all this lead to a major revision of the March figure, the entire first quarter 2018 still marked a new all-time high for the RWI/ISL index.
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24 April 2018

RWI/ISL-Container Throughput Index with clear downward movement on a high level

The Container Throughput Index of the RWI – Leibniz Institute for Economic Research and the Institute of Shipping Economics and Logistics (ISL) decreased significantly from 135,5 (revised figure) to 133,0 in the month of March. It remains unclear in how far this reflects first consequences of the rising tension in the trade policy talks between the USA and China. The throughput decrease that the US Pacific ports and even some Chinese ports experienced in March is noticeable. However, the data reliability is less certain than usual. The figures for January and February were much higher after revision but data for an uncommon high number of ports is still missing.
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19 April 2018

Joint Economic Forecast Spring 2018: Germany’s Economic Experts Raise Forecast Slightly

Germany’s leading economic experts raised their forecasts for 2018 and 2019 slightly in their Spring Joint Economic Forecast released on Thursday in Berlin. They now expect economic growth of 2.2 percent for this year and 2.0 percent for 2019, versus 2.0 percent and 1.8 percent respectively in their autumn forecast. “The German economy is still booming, but the air is getting thinner as unused capacities are shrinking“, notes Timo Wollmershaeuser, ifo Head of Economic Forecasting. Commenting on the new German government’s economic policy, he adds: “It is precisely when the government’s coffers are full that fiscal policy should reflect the implications of its actions for overall economic stability and the sustainability of public finances. The extension of statutory pension benefits outlined in the coalition agreement runs counter to the idea of sustainability.”
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09 April 2018

RWI-Arbeitspapier zur Energiewende erhält USAEE/IAEE 2017 Best Paper Award

Die RWI-Wissenschaftler Dr. Mark Andor, Prof. Dr. Manuel Frondel und Prof. Dr. Colin Vance haben für ihr Papier „Germany’s Energiewende: A Tale of Increasing Costs and Decreasing Willingness-To-Pay“ den USAEE/IAEE 2017 Working Paper Best Paper Award erhalten. Damit hat zum vierten Mal in sieben Jahren ein RWI-Papier den Preis gewonnen.
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21 March 2018

RWI erhöht Konjunkturprognose für 2018 auf 2,4 Prozent

Das RWI erwartet für das Jahr 2018 ein Wirtschaftswachstum von 2,4 Prozent. Für nächstes Jahr bleibt es bei seiner Prognose von 1,9 Prozent. Die Beschäftigung wird weiter zunehmen, allerdings mit nachlassender Dynamik. Die Inflation wird allmählich anziehen, der Staatshaushalt weiterhin Überschüsse erzielen. Die weltwirtschaftlichen Perspektiven bleiben günstig. Größtes Risiko für die Weltkonjunktur ist, dass der internationale Warenaustausch zunehmend durch Handelsbarrieren behindert wird.
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20 March 2018

RWI/ISL-Container Throughput Index with minor decline on a high overall level

The Container Throughput Index of the RWI – Leibniz Institute for Economic Research and the Institute of Shipping Economics and Logistics (ISL) experienced a small decrease in February 2018 as it fell from 134,6 (revised figure of January) to 134,1. The Index remains on a high level, close to its all-time record. This development indicates a continuing strong world trade.
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04 March 2018

Statement von Prof. Christoph M. Schmidt zum Ergebnis des SPD-Mitgliederentscheids

"Die Zustimmung der SPD zum Koalitionsvertrag schafft politische Klarheit. Inhaltlich lässt der ratifizierte Koalitionsvertrag allerdings eine klare wirtschaftspolitische Agenda vermissen, die das Wirtschaftswachstum nachhaltig stärkt. Abzuwarten bleibt nun, wie die künftige Regierung die vielen unklar formulierten Absichtserklärungen in der praktischen Regierungsarbeit mit Leben füllt."
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