Macroeconomics and Public Finance

Project: Wachstum der Schweizer Volkswirtschaft

Project Duration

02/2015 - 10/2015 (finalized)

Commissioned by

Staatssekretariat für Wirtschaft SECO

Project Team (RWI)

Angela Fuest, Dr. Philipp Jäger, Dr. Philipp an de Meulen, Dr. Martin Micheli, Svetlana Rujin, Prof. Dr. Torsten Schmidt (Chief), Dr. Lina Zwick

Cooperation

Prof. Dr. Reto Föllmi (Universität St. Gallen)

Summary

In der Schweiz ist die Arbeitsproduktivität, gemessen als Output pro Arbeitsstunde, in den vergangenen 50 Jahren langsamer als in anderen Ländern gewachsen. Im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) untersuchte das RWI in Kooperation mit der Universität St. Gallen mögliche Ursachen. Im Mittelpunkt der Analysen standen die Rolle der Investitionen und der außenwirtschaftlichen Verflechtungen. Die Ergebnisse legen nahe, dass der deutliche Rückgang der Investitionsquote negativ auf die Produktivitätsentwicklung gewirkt hat. Die rückläufige Investitionstätigkeit lässt sich dabei insbesondere durch die Bevölkerungsalterung, einen steigenden Dienstleistungsanteil sowie die reale Frankenaufwertung erklären. Darüber hinaus gibt es Hinweise darauf, dass sich die Produktivität neuer Investitionen abgeschwächt hat. Darauf deutet zumindest der Rückgang des Anteils der Unternehmen mit Produktinnovationen hin. Fehlende außenwirtschaftliche Offenheit scheint dagegen nicht für die schwache Produktivitätsentwicklung verantwortlich gewesen zu sein.

Selected project related publications

Articles in Other Journals

2016

Fuest, A., P. an de Meulen, T. Schmidt and R. Föllmi (2016), Öffnung des Dienstleistungssektors bringt Wachstum. Die Volkswirtschaft (1): 28-32. download

Jäger, P., S. Rujin, T. Schmidt and R. Föllmi (2016), Tiefere Investitionen dämpfen Produktivität. Die Volkswirtschaft (1): 23-27. download

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